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Konfiguration

Die Konfiguration des Webservers kann über Konfigurationsdateien angepasst werden. Die Dateien befinden sich im Stammordner des Webservers.

Bei der Ersteinrichtung über den Assistenten unter Hauptmenü > Systemkonfiguration > Serverdienst werden die Konfigurationsdateien automatisch erstellt. Die Standardwerte sind für eine lokale SQL Server Express-Instanz konfiguriert.

Die Datei web.config enthält die Konfiguration des Webservers. In der Regel müssen hier keine Änderungen vorgenommen werden. Die Datei wird bei der Installation automatisch erstellt und enthält die für den Betrieb des Webservers erforderlichen Einstellungen.

Die Datei identity.config enthält die Konfiguration der Authentifizierung des Webservers. In der Regel müssen hier keine Änderungen vorgenommen werden.

identity.config
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<identity impersonate="false"></identity>

In der Datei connectionStrings.config werden die Verbindungszeichenfolgen für die Datenbankverbindungen des Webservers festgelegt. Die Standardwerte sind für eine lokale SQL Server Express-Instanz konfiguriert. Wenn die Datenbank auf einem anderen Server oder unter einem anderen Namen installiert ist, müssen die Verbindungszeichenfolgen entsprechend angepasst werden.

Die Konfiguration der Verbindungszeichenfolgen kann auch über die WWS MaX selbst unter Hauptmenü > Systemkonfiguration > Serverdienst vorgenommen werden, sofern die WWS Max auf dem gleichen Server wie der Webserver installiert ist.

connectionStrings.config
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<connectionStrings>
<add name="dbConnectionString"
connectionString="Data Source=localhost\SQLEXPRESS;Initial Catalog=WWSMaX;Integrated Security=True"
providerName="System.Data.SqlClient" />
<add name="SXTimeConnectionString"
connectionString="Data Source=localhost\SQLEXPRESS;Initial Catalog=WWSMaX;Integrated Security=True"
providerName="System.Data.SqlClient" />
</connectionStrings>

Die meisten Einstellungen können in den Grundeinstellungen belassen werden. Die folgenden Einstellungen sollten jedoch überprüft und angepasst werden:

  • Der Speicherort des Repositorys muss auf den Ordner zeigen, in dem die WWS-Daten gespeichert werden. Der Standardwert ist:

    <add key="RepositoryPath" value="c:\PathToWWSDataFolder" />
  • Falls Berichte im alten CodeDOM-Format geladen werden sollen, muss die Einstellung AllowCodeDomLayoutDeserialization auf true gesetzt werden.

    • false deaktiviert die CodeDOM-Deserialisierung. Es werden nur Berichte im neuen XML-Format geladen. Standard

    • true aktiviert die CodeDOM-Deserialisierung. Dadurch kann im Report enthaltener Programmcode kompiliert und ausgeführt werden. Diese Einstellung darf daher ausschließlich für vertrauenswürdige Reportlayouts aktiviert werden. Sicherheitsrelevant

    <add key="AllowCodeDomLayoutDeserialization" value="false" />
  • Die Ausführung von Skripten in Berichten ist standardmäßig deaktiviert und kann über die Einstellung ScriptExecutionMode gesteuert werden.

    • Deny deaktiviert die Ausführung von Skripten. Standard

    • Unrestricted aktiviert die Ausführung von Skripten ohne Einschränkungen. Sicherheitsrelevant

    <add key="ScriptExecutionMode" value="Deny" />
appSettings.config
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<appSettings>
<!--
Aktiviert die Unterstützung für Dateipfade mit mehr als 260 Zeichen.
-->
<add key="AppContext.SetSwitch:Switch.System.IO.UseLegacyPathHandling" value="false" />
<add key="AppContext.SetSwitch:Switch.System.IO.BlockLongPaths" value="false" />
<!-- ================================================================
Integrierter WebDAV-Server
================================================================ -->
<!--
Aktiviert die zusätzliche Fehlerprotokollierung zu Diagnose- und
Debuggingzwecken.
DebugLoggingEnabled:
true = Debug-Protokollierung ist aktiviert.
false = Debug-Protokollierung ist deaktiviert.
LogPath:
Speicherort der erzeugten Protokolldateien.
-->
<add key="DebugLoggingEnabled" value="false" />
<add key="LogPath" value="~/App_Data/WebDav/Logs" />
<!--
Legt das automatische Versionierungsverhalten für Clients fest, die keine
eigene DeltaV-Versionierung unterstützen.
Mögliche Werte:
NoAutoVersioning:
Es erfolgt keine automatische Versionierung.
Änderungen an eingecheckten Elementen schlagen fehl, wenn der Client
das Element zuvor nicht ausgecheckt hat.
CheckOutCheckIn:
Vor jeder Änderung an einem Element, beispielsweise am Dateiinhalt oder
an den Eigenschaften, wird das Element automatisch ausgecheckt.
Nach Abschluss der Änderung wird das Element automatisch wieder
eingecheckt. Dadurch kann eine große Anzahl einzelner Versionen entstehen.
CheckOutUnlockedCheckIn:
Beim Ändern eines eingecheckten Elements wird dieses automatisch
ausgecheckt.
Nicht gesperrte Elemente werden nach Abschluss der Änderung automatisch
wieder eingecheckt.
Bei gesperrten Elementen erfolgt das Einchecken unmittelbar vor dem
Entsperren. Läuft die Sperre ab, muss das Element gegebenenfalls manuell
eingecheckt werden.
CheckOut:
Beim Ändern eines eingecheckten Elements wird dieses automatisch
ausgecheckt.
Nicht gesperrte Elemente werden nach Abschluss der Änderung nicht
automatisch wieder eingecheckt.
Bei gesperrten Elementen erfolgt das Einchecken unmittelbar vor dem
Entsperren. Läuft die Sperre ab, muss das Element gegebenenfalls manuell
eingecheckt werden.
LockedCheckOut:
Nur gesperrte und eingecheckte Elemente werden vor einer Änderung
automatisch ausgecheckt.
Das Element wird unmittelbar vor dem Entsperren wieder eingecheckt.
Läuft die Sperre ab, muss es gegebenenfalls manuell eingecheckt werden.
Änderungen an nicht gesperrten Elementen schlagen fehl.
-->
<add key="AutoVersionMode" value="CheckOutUnlockedCheckIn" />
<!--
Legt fest, ob fehlende Ordner automatisch erstellt werden, sobald auf sie
zugegriffen wird.
Standardwert: true
-->
<add key="AutoGenerateFolders" value="true" />
<!--
Aktiviert die Protokollierung von Dateisystemzugriffen.
Die Werte der einzelnen Aktionen können addiert beziehungsweise
bitweise kombiniert werden:
0 = Protokollierung deaktiviert
1 = Lesen
2 = Erstellen
4 = Ändern
8 = Löschen
16 = Umbenennen
Beispiel:
12 protokolliert Änderungen und Löschvorgänge.
-->
<add key="AccessLogLevel" value="0" />
<!--
Legt den Speicherort der Zugriffsprotokolle fest.
InPath:
Die Protokolldatei wird als LOG-Datei im DeltaV-Ordner der jeweiligen
Datei gespeichert.
-->
<add key="AccessLogLocation" value="InPath" />
<!--
Kommagetrennte Liste von Dateien und Ordnern, die von der Versionierung
ausgeschlossen werden.
Die Pfade werden relativ zum Repository-Stammpfad angegeben.
Die Platzhalter "*" und "?" werden unterstützt.
Beispiele:
SelfUpdate/*
Schließt alle Dateien und Unterordner im Ordner "SelfUpdate" aus.
Dokumente/Allgemein/Mein Ordner/*
Schließt den gesamten Inhalt dieses Ordners aus.
meinOrdner/*/Thumbs.db
Schließt Dateien mit dem Namen "Thumbs.db" in allen direkten
Unterordnern von "meinOrdner" aus.
meinOrdner/Thumbs.db
Schließt ausschließlich die Datei "Thumbs.db" im Ordner
"meinOrdner" aus.
meinOrdner/ oder meinOrdner/*
Schließt alle Dateien und Unterordner innerhalb von "meinOrdner" aus.
-->
<add key="DisabledVersioningFolders" value="SelfUpdate/*,MailServer/*,temp/*,*/Thumbs.db,*/Desktop.ini,*/~$*,Users/*/Mail/*,Users/*/Druckvorschau/*,*.tmp,*.temp,*/~*" />
<!--
Überschreibt den in den WWS-Grundeinstellungen festgelegten Speicherort
für Dokumente.
Zulässige Angaben:
Relativer Pfad:
Beispiel: ~/App_Data/WebDAV/Storage
Relative Pfade müssen in URL-Schreibweise angegeben werden und mit
"~/" beginnen.
Absoluter Pfad:
Beispiel: C:\Daten
-->
<add key="RepositoryPath" value="c:\PathToWWSDataFolder" />
<!--
Konfiguration des Windows Search Providers für die Dateisystemsuche.
Der Provider ist unter Windows Vista und neueren Windows-Versionen sowie
unter Windows Server 2008 und neueren Server-Versionen verfügbar.
Bei Web-Editionen von Windows Server ist der Suchdienst möglicherweise
nicht standardmäßig installiert.
Damit Suchergebnisse zurückgegeben werden können, muss die
Windows-Dateiindizierung für den Repository- beziehungsweise
Speicherordner aktiviert sein.
Weitere Informationen:
http://windows.microsoft.com/en-us/windows/improve-windows-searches-using-index-faq
-->
<add key="WindowsSearchProvider" value="Provider=Search.CollatorDSO;Extended Properties=&quot;Application=Windows&quot;" />
<!--
Legt fest, ob der SignalR-Server deaktiviert wird.
true:
SignalR ist deaktiviert. Es werden keine Echtzeitbenachrichtigungen
an verbundene Clients gesendet.
false:
SignalR ist aktiviert.
-->
<add key="DisableSignalR" value="false" />
<!--
Legt die SignalR-Backplane fest.
Mögliche Werte:
none:
Es wird keine SignalR-Backplane verwendet.
Sql:
Verwendet SQL Server als SignalR-Backplane.
Dies ist erforderlich, wenn mehrere Webserver oder ein Web Garden
eingesetzt werden.
Aus Leistungsgründen sollte der Service Broker im SQL Server aktiviert
sein.
Weitere Informationen:
https://docs.microsoft.com/de-de/aspnet/signalr/overview/performance/scaleout-with-sql-server
-->
<add key="SignalRBackplaneMode" value="none" />
<!--
Gibt eine URL an, zu der die Mobile-App- und Web-App-Clients nach der
Benutzeranmeldung umgeleitet werden.
Die angegebene URL wird dauerhaft im jeweiligen Client gespeichert und
anschließend für weitere Verbindungen verwendet.
Das gleiche Verhalten kann durch eine HTTP-Antwort mit dem Statuscode
301 "Moved Permanently" erreicht werden.
RedirectWebClientUrl sollte nur verwendet werden, wenn der Webserver
keine korrekte HTTP-301-Antwort erzeugen kann.
Ein leerer Wert deaktiviert die Umleitung.
-->
<add key="RedirectWebClientUrl" value="" />
<!--
Legt fest, ob versteckte Dateien und Ordner für den Microsoft WebDAV
Mini-Redirector im Windows-Explorer angezeigt werden.
-->
<add key="ShowHiddenFilesForMiniRedirector" value="false" />
<!--
Zeitintervall in Sekunden, nach dem zwischengespeicherte Daten der
HMI-Maschinendisplays spätestens neu geladen werden.
0 deaktiviert die erzwungene Aktualisierung.
-->
<add key="HMIDisplayDataCacheRefreshInterval" value="60" />
<!--
Aktiviert die Verwendung des Win32-Zeitstempels "LastModifiedTime".
Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert, da der Microsoft WebDAV
Mini-Redirector unter Windows 11 den Änderungszeitpunkt beim Bearbeiten
einer Datei unter bestimmten Umständen zurücksetzt.
-->
<add key="EnableWin32LastModifiedTime" value="false" />
<!-- ================================================================
Kontosperrung nach fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen
================================================================ -->
<!--
Maximale Anzahl fehlgeschlagener Anmeldeversuche innerhalb des durch
PasswordAttemptWindow festgelegten Zeitraums.
-->
<add key="MaxPasswordAttempts" value="5" />
<!--
Zeitraum in Minuten, innerhalb dessen fehlgeschlagene Anmeldeversuche
gezählt werden.
-->
<add key="PasswordAttemptWindow" value="15" />
<!--
Dauer der Kontosperrung in Minuten, nachdem die maximal zulässige Anzahl
fehlgeschlagener Anmeldeversuche erreicht wurde.
-->
<add key="LockoutDuration" value="30" />
<!-- ================================================================
DevExpress-Reporting
================================================================ -->
<!--
Legt fest, ob ältere DevExpress-Reportlayouts im CodeDOM-Format
deserialisiert werden dürfen.
false:
Die CodeDOM-Deserialisierung ist deaktiviert. Dies ist die empfohlene
Einstellung.
Reportlayouts im regulären XML- beziehungsweise REPX-Format können
weiterhin geladen werden.
true:
Ältere CodeDOM-Layouts können geladen werden.
Dabei kann im Report enthaltener Programmcode kompiliert und ausgeführt
werden. Diese Einstellung darf daher ausschließlich für vertrauenswürdige
Reportlayouts aktiviert werden.
DevExpress empfiehlt, CodeDOM nur zur Unterstützung bestehender
Legacy-Reports zu verwenden und die betreffenden Reportlayouts langfristig
in ein skriptfreies XML- beziehungsweise REPX-Format zu überführen.
-->
<add key="AllowCodeDomLayoutDeserialization" value="false" />
<!--
Legt fest, ob in DevExpress-Reports enthaltene Skripte ausgeführt werden
dürfen.
Mögliche Werte:
Deny:
Die Ausführung von Reportskripten ist deaktiviert.
Dies ist die empfohlene Einstellung.
Unrestricted:
Die Ausführung von Reportskripten ist ohne Einschränkung aktiviert.
Diese Einstellung darf ausschließlich für vertrauenswürdige
Reportlayouts verwendet werden.
-->
<add key="ScriptExecutionMode" value="Deny" />
</appSettings>