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Replikation einrichten

Die Replikation ermöglicht den parallelen Betrieb von WWS an mehreren Standorten oder auf mehreren Servern. Technisch basiert sie auf SQL-Server-Replikation und wird ab der Standard Edition unterstützt.

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In dieser Konstellation kann an beiden Standorten unabhängig gearbeitet werden. Sobald eine Verbindung besteht, werden die Daten abgeglichen. Für Nummernkreise kann entweder je Standort ein eigener Nummern-Pool-Server eingesetzt werden oder ein gemeinsamer Nummern-Pool.

  • Vorteil: Auftragsnummern bleiben standortübergreifend fortlaufend.
  • Nachteil: Beim Abschluss eines Auftrags muss eine Verbindung zum Nummern-Pool-Server bestehen. Bei Ausfall von VPN oder Internet kann der Auftrag zwar gespeichert, aber nicht sauber abgeschlossen werden.
  • Vorteil: Beide Standorte bleiben arbeitsfähig, auch wenn die Verbindung vorübergehend ausfällt.
  • Nachteil: Jeder Standort verwendet einen eigenen Nummernbereich.

Die SQL-Server-Seite der Einrichtung lässt sich auf diese Reihenfolge verdichten:

  1. Publikation erstellen
  2. Neue Abonnement-Datenbank anlegen oder eine vorhandene Datenbank vorbereiten
  3. Volltextkataloge erstellen
  4. Service Broker aktivieren, siehe Skripts für Service Broker
  5. Abonnement erstellen und erste Synchronisierung starten
  6. Replikation im Replikationsmonitor überwachen
  • Erstellen Sie eine neue Datenbank für das Abonnement.
  • In Standard- oder Enterprise-Umgebungen sollte die Dateigruppe Dokumente ergänzt werden.
  • In der Express Edition kann alternativ FILESTREAM verwendet werden, um die Größenbeschränkung besser zu umgehen.
  • Für die Dateigruppe Dokumente sollte die automatische Vergrößerung sinnvoll konfiguriert werden, zum Beispiel in Schritten von 100 MB.
  • Aktivieren Sie die Option Broker aktiviert.

Überwachen Sie die Replikation mit dem Replikationsmonitor. Auftretende Fehler müssen in der Regel manuell analysiert und behoben werden.

Typische bekannte Fehler sind bereits separat dokumentiert:

Sobald die folgenden Tabellen auf dem Abonnement vorhanden sind, sollte dort auch die Volltextsuche aktiviert werden:

  • tbl_Adresse
  • tbl_Auftrag
  • tbl_Artikel
  • tbl_Auftrag_Artikel
  • tbl_Kontoauszüge

Empfohlene Einstellungen:

  • Sprache: Neutral
  • Stoppliste: aus
  • Spalten: entsprechend dem Verleger konfigurieren

Die Freigabe des Dokumentenordners sollte in Replikationsszenarien nach Möglichkeit über DFS erfolgen. Dadurch können Dokumente standortübergreifend synchronisiert werden.

DFS setzt jedoch ein Active Directory sowie eine korrekt konfigurierte Domänen- und Standortstruktur voraus.

Alternativ kann auch eine andere Replikationslösung verwendet werden, sofern sie eine echte Zwei-Wege-Synchronisation unterstützt. Wenn am zweiten Standort nur wenige Clients arbeiten, können in Einzelfällen auch Windows-Offlinedateien ausreichend sein.